Flugzeugbau - WAGI Museum Schlieren

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Flugzeugbau

Erstmals wurde 1918 ein Flugzeug in Schlieren entwickelt und erbaut. Die SWS C-1 sollte erst der Anfang sein. Hier erfahren Sie alles rund um den Flugzeug-Teilebau der SWS.


Geschichte Flugzeugbau



SWS C-1

Erstmals 1918 entwickelte SCHLIEREN mit der SWS C-1 einen Flugzeug-Prototyp für die Schweizer Luftwaffe. Es erfolgten nach dem Erstflug weitere Erprobungen mit dem zweistieligen Doppeldecker aus Holzbauweise. Am Steuerknüppel sass der damalige Chefkonstrukteur und Militärpilot Adolf Schaedler.



Ein Jahr später stieg die Maschine bis auf eine Höhe von 6200 m auf. Die bekannten Piloten Oskar Bider, Alfred Comte und Henry Pillichody bescheinigten der SWS-C1 gute Flugeigenschaften.


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C35


Der kommerzielle Flugzeugbau wurde erst 1936 wieder aufgenommen mit dem Bau von 96 Tragflächen für die damalige Militärmaschine C-35. Ab 1938 - 1945 lieferterten wir für die Militärmaschinen C-3603, C-3604, D-3801 und D 3802 alle Tragflächen, Rümpfe und andere Spezialteile.

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C36


1949 begann die Produktion von Landeklappen und Querruder für den Vampire MK Vl.

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Venom MK-l


In den folgenden Jahren lieferten wir wiederum Landeklappen und Querruder für das Kampfflugzeug Venom MK l und MK lV, für die Vampire-Trainer OH 115, den P3 und traf bereits Vorbereitungsarbeiten für die Fabrikation des schweizerischen Kampfflugzeuges P 16, welches dan aber letztlich nicht serienmässig gebaut wurde.

 

In die Jahre 1961 und 1968 fällt der Lizenbau des Kampfflugzeuges Mirage lll S/RS. Rund 120 Mann, zum grössten Teil neurekrutiert und branchenfremd, mussten in die "Geheimnisse" des damals moderenen Flugzeugbaus eingeführt werden.

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Mirage lll R/S


Ausser der zur Fabrikation und Montage notwendigen Werkzeuge und Vorrichtungen entstanden in unserem Werk in Schlieren Rumpfteile mit Luftkanälen, Stabilisierungsklappen sowie innere und äussere Hauptruder. Diese Lizenzfabrikation, an der diverse Lieferwerke beteiligt waren, forderte punkto Präsizion und Zuverlässigkeit von allen Beteiligten wirklich alles.



Infolge Ausbleibens einer Nachbestellung nach Ablieferung der Mirages mussten unsere Flugzeugbauer in andere Abteilungen versetzt werden oder auch entlassen werden. Erst 1981 konnten wir wiederum Flügelgerippe inklusive Beplankung für den damals neuen Pilatus Porter PC-7, der Pilatus Werke in Stans, herstellen.

 
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